I. Der Aufstieg aus der Tiefe
Wo die Sonne versinkt im tyrrhenischen Meer,
steigt Schatten empor, gewaltig und schwer.
Nicht Kahn noch Ruder führt er zur Hand,
Charun ist's, der Wächter im Totenland.
Mit Schwingen, so blau wie die Nacht vor dem Grauen,
ist er die Angst, die alle Sterblichen schauen.
II. Die Insignien der Macht
Sein Antlitz entstellt, von Alter gezeichnet,
ein Gott, dem kein Opfer am Altar gleichkommt.
In den Fäusten den Hammer, aus Eisen geschmiedet,
der jeden Hochmut der Lebenden besieget.
Ein Schlag auf das Tor, ein Schlag auf die Welt,
bis das letzte Licht in der Finsternis fällt.
III. Der unbestechliche Begleiter
Er fragt nicht nach Gold, er fragt nicht nach Stand,
er führt den Tyrannen wie das Kind an der Hand.
Durch die Pforten der Felsengräber von Tarquinia,
vorbei an den Ahnen, im Glanz der Insignia.
Sein Blick ist der Spiegel der Ewigkeit,
das Ende der Hoffnung, das Ende der Zeit.
IV. Der ewige Wachtposten
So wacht er am Eingang der tiefen Vanth,
die Fackel der Wahrheit in knöcherner Hand.
Kein Held kann entfliehen, kein König besteht,
wenn Charun den Hammer zum Abschiede hebt.
Das Epos der Menschen verhallt wie ein Schrei,
doch Charun bleibt ewig, unbeugsam und frei.
Andere Erfolge
Dienstzeit (Gold - Stufe 11)
Spiele "Die Stämme" für 11 Jahre.
Nicht verfügbar bis heute.